Aphrodisiaka

Aphrodisiaka. Erotik aus dem Liebesgarten.
Schon im Mittelalter galten Gewürze als Sendboten aus einer sagenhaften Welt, dem duftenden Paradies, dem Liebesgarten mit anregenden und betäubenden Aromen von Muskat, Zimt, Nelke und Ingwer erfüllt. Sie wurden für die Liebenden zum Pfad ihrer gegenseitigen Zuneigung.
Für erotische Zwecke eingesetzt versüssen Gewürze durch ihre stimulierende, zum Teil berauschende Wirkung die Lust und steigern das Verlangen. Durch die Vereinigung von Körper und Geist, Bewusstsein und Unterbewusstsein, Anima und Animus, gewinnt eine Liebesbeziehung an Tiefe, Lebendigkeit und Raffinesse.
Manche Menschen benutzen Aphrodisiaka, um das wunderbare Mysterium der Kosmischen Einheit oder der heiligen Ekstase zu erfahren.

Der rituelle Gebrauch von aphrodisischen Substanzen in der Sexualmagie, Alchemie oder im tantrischen Buddhismus verdeutlicht ihre Rolle beim Prozess psychischer und physischer Transformation.
Viele Gewürze, z.B. Zimt oder Nelken sind nicht nur schmackhaft und aromatisch, sondern in höherer Dosierung auch bewusstseinsverändernd.

Mein Wille und mein Begehren wurden von Liebe verwandelt,
Von der Liebe, welche die Sonne und die Sterne bewegt.
Dante Alighieri, „Die Göttliche Komödie“

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