Johanniskraut - Hypericum perforatum 50 g

Bereits in der Antike wurde Johanniskraut als Heilpflanze verwendet. Heute wird es als pflanzliches Arzneimittel wegen seiner leicht stimmungsaufhellenden Wirkungen zur Behandlung von leichten bis mittleren depressiven Verstimmungen oder nervöser Unruhe eingesetzt.
Die Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien schulmedizinisch belegt. Das gilt jedoch nur für apothekenpflichtige Johanniskraut-Arzneimittel mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt. Präparate aus der Drogerie, die nur gemahlenes Kraut enthalten, oder Johanniskraut-Tee haben eine zu geringe und oft schwankende Wirkstoffkonzentration.

Volksmedizinisch wird Johanniskraut als Tee und Tinktur auch bei Menstruationsbeschwerden und pubertätsbedingten Verstimmungen verwendet. Das Rotöl wird als Einreibemittel bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, zur Schmerzlinderung und Wundheilung nach Verrenkungen und Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose verwendet, kann aber auch innerlich angewandt werden. Man gewinnt es indem man Johanniskrautblüten 2 Monate lang in kaltgepresstes Oliven- oder Sonnenblumenöl einlegt und in der Sonne stehenlässt.

Teebereitung: 1-2 Teelöffel mit etwa 150 ml siedendem Wasser übergießen, etwa zehn Minuten ziehen lassen und nach zehn Minuten durch ein Teesieb geben. Morgens und abends eine Tasse frischen Tee trinken. Für eine ausreichende Wirksamkeit ist eine Anwendung mindestens über mehrere Wochen erforderlich. (Standardzulassungen für Fertigarzneimittel, Stand Juli 2003) Alkoholischer Auszug (Tinktur #1): Das trockene Kraut wird mit dem fünffachen Gewicht 70%igen Alkohols übergossen und etwa 10 Tage stehen gelassen. Nach dem Abpressen ist die Tinktur gebrauchsfertig; Dosierung etwa 1 Teelöffel täglich. Alkoholischer Auszug (Tinktur #2): Das zerquetschte Kraut mit dem doppelten Gewicht an 70%igem Alkohol übergießen und nach einigen Tagen auspressen. Nach Absetzen der Schwebstoffe wird der klare Überstand genutzt; Dosierung etwa 1 Teelöffel täglich.
Rotöl (Öl als Lösungsmittel): etwa 25 Gramm frische, gerade geöffnete Blüten werden zerquetscht oder zerrieben, es werden etwa 500g Speiseöl (Olivenöl) zugesetzt, und alles zusammen in eine Flasche aus weißem, durchsichtigem Glas mit weitem Hals gefüllt. Die Flasche wird unverschlossen an einen warmen Ort gestellt und die Mischung unter gelegentlichem Umrühren der Gärung überlassen. Nach Ende des Gärprozesses, also nach 4 bis 10 Tagen, wird die Flasche verschlossen und dem Sonnenlicht so lange ausgesetzt, bis der Inhalt die typisch leuchtend rote Farbe erhält. Danach wird die Flüssigkeit (am besten in einen Scheidetrichter) abgepresst und die wässrige von der öligen Phase getrennt. Die Ölphase wird in gut schließenden Flaschen aufbewahrt und ist gebrauchsfertig; Dosierung als Einreibemittel nach Bedarf.

Inhalt: 50 g

Geprüfte Qualität aus deutschem Apothekengrosshandel.
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